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Dräger Oxylog® 3000 plus | Notfall- & Transportbeatmungsgerät -  gebraucht & refurbished – Transportbeatmungsgerät mit Schutzbügel und Elektrolumineszenz-Bildschirm, Frontansicht
BeatmungNotfall- & TransportbeatmungGebraucht

Dräger Oxylog® 3000 plus | Notfall- & Transportbeatmungsgerät - gebraucht & refurbished

  • Volumen- und druckkontrolliertes Notfall- und Transportbeatmungsgerät für Patienten ab 50 ml Atemzugvolumen – auch pädiatrisch einsetzbar
  • Beatmungsmodi VC-CMV, VC-AC, VC-SIMV, Spn-CPAP und PC-BIPAP, jeweils mit Druckunterstützung; AutoFlow als Option
  • Nichtinvasive Beatmung mit Leckagekompensation, Kapnographie (etCO₂) als Option
  • Sauerstoff frei einstellbar von 40 bis 100 Vol.-%, PEEP bis 20 mbar, Flowtrigger ab 1 l/min
  • Automatische Luftdruckkompensation bis 4.600 m Höhe, EMV-Prüfung nach RTCA DO-160F für Flugzeug und Hubschrauber
  • Lithium-Ionen-Akku für bis zu 9,5 Stunden, 5,8 kg, spritzwassergeschützt nach IPX4
  • Gebraucht und fachgerecht aufbereitet, sicherheitstechnische Kontrolle nach § 12 MPBetreibV inklusive Prüfprotokoll
Preis
4.300,00 €5.200,00 €17%

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Hersteller:
Dräger
Kategorie:
Beatmung
Artikel-Nr.:
1058

Beschreibung

Transportbeatmung für Boden und Luft – vom Frühgeborenen bis zum Erwachsenen

Der Dräger Oxylog 3000 plus ist ein zeitgesteuertes, volumen- und druckkontrolliertes Notfall- und Transportbeatmungsgerät. Laut Gebrauchsanweisung ist es für Patienten ab 50 ml Atemzugvolumen bestimmt, die eine mandatorische oder assistierte Beatmung benötigen – damit deckt es den pädiatrischen Bereich mit ab, für den ein eigenes Schlauchsystem mit nur etwa 15 ml Totraum zur Verfügung steht. Zur Verfügung stehen die Modi VC-CMV, VC-AC, VC-SIMV, Spn-CPAP und PC-BIPAP, jeweils auch mit Druckunterstützung. AutoFlow, das der Volumenbeatmung ein dezelerierendes Flowprofil mit möglichst niedrigem Druck gibt, ist laut Gebrauchsanweisung eine Option für die volumenkontrollierten Modi.

Für den Transport entscheidend ist die automatische Luftdruckkompensation: Das Gerät gleicht Druckänderungen im Bereich von 570 bis 1200 hPa selbsttätig aus und ist bis 4.600 m Höhe spezifiziert. Zusammen mit der EMV-Prüfung nach RTCA DO-160F für den Einsatz in Flugzeugen und Hubschraubern ist der Oxylog 3000 plus damit das Gerät der Wahl, wenn Luftrettung oder Bergrettung zum Einsatzprofil gehören. Die Sauerstoff­konzentration lässt sich frei von 40 bis 100 Vol.-% einstellen, die nichtinvasive Beatmung mit Leckagekompensation steht in mehreren Modi zur Verfügung, und als Option misst das Gerät das endexspiratorische CO₂ im Hauptstrom über eine Küvette direkt am Atemweg.

Lieferumfang

  • Dräger Oxylog 3000 plus Notfall- und Transportbeatmungsgerät, gebraucht und fachgerecht aufbereitet
  • Beatmungsschlauchsystem für Erwachsene (Ausführung je nach Gerät)
  • Interner Lithium-Ionen-Akku
  • AC/DC-Netzgerät beziehungsweise Fahrzeugversorgung, je nach Ausführung
  • Prüfprotokoll der sicherheitstechnischen Kontrolle
  • Gerätedokumentation
  • Optional auf Anfrage: CO₂-Sensor mit Küvette für Erwachsene oder Pädiatrie, pädiatrisches Schlauchsystem, DC/DC-Konverter für 12, 24 oder 28 V, externe Akku-Ladestation, Halterungen und Trageschienen, Schnittstellenkabel für MEDIBUS.X

Technische Daten

  • Hersteller: Dräger
  • Modell: Oxylog 3000 plus
  • Typ: Notfall- und Transportbeatmungsgerät, zeitgesteuert, volumen- und druckkontrolliert
  • Patientenspektrum: ab 50 ml Atemzugvolumen
  • Beatmungsmodi: VC-CMV, VC-AC, VC-SIMV, VC-SIMV/PS, Spn-CPAP, Spn-CPAP/PS, PC-BIPAP, PC-BIPAP/PS; optional AutoFlow für die volumenkontrollierten Modi
  • Zusatzfunktionen: nichtinvasive Beatmung, Apnoe-Ventilation, Inspiration Hold, optional O₂-Inhalation über Maske und 100-%-O₂-Funktion
  • Atemzugvolumen: 0,05 bis 2,0 l (BTPS), Genauigkeit ±15 % oder ±25 ml (Erwachsene) beziehungsweise ±15 ml (Pädiatrie)
  • Beatmungsfrequenz: 2 bis 60/min (VC-SIMV, PC-BIPAP), 5 bis 60/min (VC-CMV, VC-AC), 12 bis 60/min bei Apnoe-Ventilation
  • Atemzeitverhältnis: 1:100 bis 50:1; Inspirationszeit 0,2 bis 10 s
  • Inspirationsdruck: PEEP +3 bis +55 mbar; PEEP 0 bis 20 mbar
  • Druckunterstützung: 0 bis 35 mbar über PEEP, Inspirationsterminierung 5 bis 50 % des Spitzenflows
  • Flowtrigger: 1 bis 15 l/min
  • Sauerstoffkonzentration: 40 bis 100 Vol.-% einstellbar, Genauigkeit ±10 Vol.-%
  • Kapnographie (optional): Hauptstrommessung über Küvette, Alarmgrenzen 0 bis 100 mmHg beziehungsweise 0 bis 13,3 kPa; Küvetten-Totraum etwa 4 ml (Erwachsene) und 1,5 ml (Pädiatrie)
  • Maximaler Inspirationsflow: 100 l/min bei über 350 kPa Versorgungsdruck
  • Totraum inklusive Flowsensor: etwa 35 ml (Mehrweg Erwachsene), etwa 30 ml (Einweg Erwachsene), etwa 15 ml (Einweg Pädiatrie)
  • Sicherheitsventil: öffnet bei etwa 80 mbar; zusätzlich Notluftventil für Spontanatmung mit Raumluft bei Gasmangel
  • Patientenanschluss: 22-mm-ISO-Konus
  • Bildschirm: Elektrolumineszenz, 240 × 128 Pixel, sichtbarer Bereich 108 × 56 mm
  • Schnittstelle: seriell nach EIA RS-232, Datenkommunikation über MEDIBUS.X als Option (19200 Baud, 8 Datenbits, gerade Parität, 1 Stoppbit)
  • Gasversorgung: medizinischer Sauerstoff, 270 bis 600 kPa (2,7 bis 6,0 bar) bei 100 l/min, Anschluss NIST nach EN 739/ISO 5359, DISS oder N-F
  • Eigenverbrauch für die interne Steuerung: durchschnittlich 0,5 l/min
  • Stromversorgung: 24 V ±6 V DC, Netzteil 100 bis 240 V (IP22), DC/DC-Konverter für 12, 24 oder 28 V (IP42)
  • Akku: Lithium-Ionen, bis 9,5 Stunden ohne CO₂-Sensor und bei reduzierter Displayhelligkeit, 7,5 Stunden bei typischer Beatmung, Ladezeit etwa 4 Stunden
  • Schutzklasse und Schutzart: Typ BF defibrillationsgeschützt, IPX4 spritzwassergeschützt, CO₂-Sensor IP64, Defibrillations-Regenerationszeit 0 s
  • Betriebsbedingungen: –20 bis +50 °C, 570 bis 1200 hPa mit automatischer Kompensation, bis 4.600 m Höhe
  • Abmessungen: 294 × 188 × 179 mm (B × H × T, ohne Griff und Schutzbügel; Schutzbügel 75 mm zusätzlich in der Breite)
  • Gewicht: 5,3 kg ohne, 5,8 kg mit internem Akku
  • Betriebsgeräusch: unter 45 dB(A), Alarmsignale 52 bis 67 dB(A) in 1 m Abstand
  • Normen und Klassifizierung: IEC 60601-1-2, EN 794-3, ISO 10651-3, UN-Regelung Nr. 10 Revision 3 für Kraftfahrzeuge und RTCA DO-160F für Flugzeuge und Hubschrauber; Klasse IIb nach 93/42/EWG, UMDNS 18-098, GMDN 36289

Warum dieses Gerät für den Lufttransport gebaut ist

Ein Beatmungsgerät ohne Höhenkompensation gibt beim Steigflug mehr Volumen ab, als am Einsteller steht – bei einem Druckabfall von 1000 auf 900 hPa sind das rund 10 %. Der Oxylog 3000 plus kompensiert den Umgebungsdruck automatisch im Bereich von 570 bis 1200 hPa und ist bis 4.600 m spezifiziert. Dazu kommt die EMV-Prüfung nach RTCA DO-160F, die ausdrücklich den Einsatz in Flugzeugen und Hubschraubern abdeckt, sowie die Kfz-Prüfung nach UN-Regelung Nr. 10 Revision 3. Für den Hubschraubereinsatz verlangt Dräger bei der wiederkehrenden Prüfung zusätzlich eine Sichtprüfung der Akkukontakte. Ein Hinweis zur Einordnung: Die Gebrauchsanweisung dieses Geräts weist die Normen EN 794-3 und ISO 10651-3 aus, nicht deren heutige Nachfolgenorm DIN EN ISO 80601-2-84. Wenn Ihre Ausschreibung ausdrücklich die neue Norm verlangt, sprechen Sie uns bitte vorher an.

Wartung, Prüfungen und Gewährleistung

Jeder Oxylog 3000 plus wird vor der Auslieferung vollständig geprüft und mit aktueller sicherheitstechnischer Kontrolle nach § 12 MPBetreibV inklusive Prüfprotokoll übergeben. Dräger schreibt in der Gebrauchsanweisung Inspektionen und sicherheitstechnische Kontrollen alle zwei Jahre durch Instandhaltungspersonal vor; im selben Zwei-Jahres-Intervall sind Staubfilter und interner Akku zu tauschen und das Gerät zu inspizieren und zu warten. Zum Umfang der Kontrolle gehören die elektrische Sicherheit nach IEC 62353, die Funktion von Sicherheits- und Notluftventil, die Überwachung des Versorgungsdrucks und die Alarmprüfung. Diese Prüfungen übernehmen wir auf Wunsch im Rahmen unseres Service-Netzwerks. Die Mängelhaftung vereinbaren wir individuell im Angebot – auf Wunsch mit sechs Monaten Mängelhaftung oder der BelaMed-Funktionsgarantie „6+6“ (§§ 11, 12 unserer AGB).

Anwendungsbereiche

  • Luftrettung und Bergrettung – Rettungshubschrauber, Ambulanzflug, Intensivtransport
  • Bodengebundener Rettungsdienst und Intensivverlegungswagen
  • Innerklinische Verlegung beatmeter Patienten, auch von Kindern
  • Notaufnahme, Schockraum und Intensivstation als Transport- und Reservegerät
  • Nichtinvasive Beatmung über Maske im präklinischen Einsatz

Versand und Service

Versand als Paket. Wir unterstützen Sie bei der Konfiguration, bei der Montage auf Fahrtrage, Wand- oder Schienensystemen sowie bei Dokumentation und Normennachweisen. Wiederkehrende Prüfungen wie STK und DGUV V3 bieten wir als Dienstleistung an.

Bitte beachten Sie, dass der Preis des Geräts von Faktoren wie Konfiguration, Alter, Betriebsstunden und kosmetischem Zustand abhängt. Wir finden ein für Sie passendes Gerät. Sprechen Sie uns vor dem Kauf an und lassen Sie sich durch unsere Techniker beraten. Auf Wunsch beraten wir Sie zudem zur Integration von Peripherie – etwa Halterungen, Patientenmonitoren oder weiterem Zubehör – und erarbeiten eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösung. Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter +49 202 75 840 800 oder per E-Mail unter info@belamed.de.

Zusätzliche Informationen

  • Hersteller: Dräger
  • Modell: Oxylog 3000 plus
  • Typ: Notfall- und Transportbeatmungsgerät
  • Zustand: Gebraucht und fachgerecht aufbereitet
  • Steuerprinzip: Zeitgesteuert, volumen- und druckkontrolliert
  • Beatmungsmodi: VC-CMV, VC-AC, VC-SIMV, Spn-CPAP, PC-BIPAP, jeweils mit Druckunterstützung
  • Optionen: AutoFlow, Kapnographie (etCO₂), O₂-Inhalation, Datenkommunikation MEDIBUS.X
  • Patientenspektrum: Ab 50 ml Atemzugvolumen, Erwachsene und Kinder
  • Atemzugvolumen: 0,05 bis 2,0 l (BTPS)
  • Beatmungsfrequenz: 2 bis 60/min
  • Atemzeitverhältnis: 1:100 bis 50:1
  • PEEP: 0 bis 20 mbar
  • Inspirationsdruck: PEEP +3 bis +55 mbar
  • Druckunterstützung: 0 bis 35 mbar über PEEP
  • Flowtrigger: 1 bis 15 l/min
  • Sauerstoff: 40 bis 100 Vol.-% frei einstellbar
  • Nichtinvasive Beatmung: In Spn-CPAP, PC-BIPAP und den AutoFlow-Modi, mit Leckagekompensation
  • Höhenkompensation: Automatisch, 570 bis 1200 hPa, bis 4.600 m
  • Patientenanschluss: 22-mm-ISO-Konus
  • Schnittstelle: RS-232, MEDIBUS.X (optional)
  • Gasversorgung: Medizinischer Sauerstoff, 270 bis 600 kPa
  • Gasanschluss: NIST, DISS oder N-F
  • Stromversorgung: 24 V DC, Netzteil 100 bis 240 V, DC/DC-Konverter 12/24/28 V
  • Akku: Lithium-Ionen, 7,5 bis 9,5 Stunden, Ladezeit etwa 4 Stunden
  • Schutzart: IPX4, Schutzklasse Typ BF defibrillationsgeschützt
  • Abmessungen: 294 × 188 × 179 mm (B × H × T)
  • Gewicht: 5,8 kg mit internem Akku
  • Normen: EN 794-3, ISO 10651-3, UN-Regelung Nr. 10 Rev. 3, RTCA DO-160F
  • Klassifizierung: Klasse IIb nach 93/42/EWG
  • Prüfungen: STK nach § 12 MPBetreibV alle zwei Jahre, elektrische Sicherheit nach IEC 62353
  • Gewährleistung: nach Vereinbarung im Angebot – optional 6 Monate oder BelaMed-Funktionsgarantie „6+6“ (AGB §§ 11, 12)
  • Herstellerland: Deutschland

Häufige Fragen